Dank Nutzerzentrierung im Eiltempo zur fertigen Produktvision

Wann standen Sie zuletzt vor der Herausforderung, wirtschaftlich sinnvolle und kreativ anspruchsvolle Lösungen weiter voranzubringen oder gar neu zu entwickeln?

Mitunter fällt es gerade in komplexen Organisationen oder engen Budgets schwer, Potentiale einer neuen Produkt- oder Service-Idee richtig einzuschätzen. Ein ähnliches Problem tritt nicht weniger oft auch dann auf, wenn Ideen oder Impulse für die Digitalisierung neuer Geschäftsmodelle kosteneffizient aufbereitet werden sollen.

Im folgenden Beitrag stellen wir Ihnen vor, wie Design Sprints genau dieses Problem beim Schopf packen und wie die Methode des “Information Experience Sprints” auch Ihr Unternehmen auf das nächste Level hebt!

Doch first things first: Zuerst die Grundlagen.

Was passiert in einem Design Sprint?

Ein Design Sprint ist eine virtuelle Workshop-Reihe nach dem Design-Thinking-Modell. Er ist stark komprimiert und auf virtuelle Kollaborationsformate angepasst. Neben gemeinsamen Workshops mit allen Teilnehmern gibt es asynchrone Arbeitsphasen, an denen die Teilnehmer in festen Zeitslots an einzelnen Artefakten arbeiten und die Ergebnisse mit in den nächsten Workshop bringen.

Wie unterscheidet sich ein Design Sprint Workshop von herkömmlichen Workshops?

  1. Ein Design Sprint ist intensiv, sportlich und macht dabei auch ziemlich viel Spaß.
    Jeder, der schon mal bei einem Hackathon dabei war, mit den Kommilitonen an einem langen intensiven Wochenende die Semester-Projektarbeit zusammen finalisiert hat oder für einen digitalen Service kurz vor GoLive in eng gesteckten Formaten auf das finale Release hingearbeitet hat weiß, welch großartige Leistung entsteht, wenn alle gemeinsam ihre Stärken interdisziplinär einbringen und in kurzer Zeit zur Höchstleistung auflaufen.
  2. Alle Blickwinkel werden betrachtet
    In klassischen Meetings dominiert meist der Projektleiter, die Führungskraft oder der kommunikationsstärkste bzw. ranghöchste Stakeholder. Im Design Sprint hingegen wird sichergestellt, dass alle wichtigen Standpunkte gleichermaßen berücksichtigt werden. Vom CEO über den Entwickler bis hin zum Vertrieb, Kundenservice oder der Marketingabteilung – durch moderierte Methoden wird sichergestellt, dass alle wichtigen Standpunkte gleichermaßen berücksichtigt werden. Durch Methoden, wie dem beliebten „Dot Voting“, werden Entscheidungen in der Gruppe schnell und auf Augenhöhe getroffen und gleichzeitig das Engagement aller sichergestellt.
  3. Frühe Qualitätssicherung durch Nutzertests
    Eine zentrale Rolle im Design Sprint nimmt der Endnutzer ein. Angefangen bei Nutzerinterviews über Personas und Customer Journeys wird sichergestellt, dass das, was im Sprint erarbeitet wird auch wirklich ein Problem der Zielgruppe löst und auf die Ziele der Kunden als auch des Unternehmens einzahlt. Frühe Prototypen werden am Ende des Sprints direkt getestet, um so weiteres Feedback für die Produktvision einzuholen. Sie wissen also bereits was Ihre Kunden denken, noch bevor Sie die erste Landingpage geschalten oder hohe finanzielle Aufwendungen für das erste Release der Software ausgeliefert haben.

Warum ist ein Design Sprint sinnvoll?

  • Verschiedene Sichten und Kompetenzen an einem Tisch
    Cross-Funktional denken und über Bereichsgrenzen hinweg verbinden – Sprints verbinden Business, Marketing, Produktmanagement, Sales, Service und die IT für ganzheitliche durchdachte Lösungen
  • Strukturiert, methodisch sicher, moderiert
    Für strukturierte Ergebnisse in kurzer Zeit sorgen: hohe Methodenkompetenz, virtuelle Workshops und leichtgängige motivierende Formate durch zertifizierte Moderatoren
  • Voller Fokus auf Ihr Sprint-Ziel
    Die Sprint-Teilnehmer haben stets den Blick auf das große Ganze, jedoch mit einem klaren Arbeitsauftrag: im Sprint eine Hypothese für ein Minimum viable Product (MVP) zu finden und zu testen. Dadurch trifft das Team schnelle, ganzheitliche Entscheidungen und erzielt ein gemeinsames Commitment zur erarbeiteten Produktvision.
  • Zeit und Geld in der Produktentwicklung sparen
    Durch frühzeitiges Prototyping und kontinuierliches Überprüfen der Arbeitsergebnisse im Plenum werden Schwachstellen schnell erkannt und beseitigt. Das minimiert einerseits das Projektrisiko, beschleunigt andererseits die Produkt- bzw. Projektentwicklung und führt zu sichtbarem Erfolg.
  • Unkompliziert und schnell
    Bei einem Sprint kommt es auf Geschwindigkeit an. Keine langen Vorbereitungen, Analysen und Diskussionen. Stattdessen: Produktivität pur und volle Konzentration aufs Ergebnis.
    Bei all der Arbeit macht es jede Menge Spaß!

Für welche Arten von Fragestellungen oder Projekten eignet sich der Design Sprint?

Der Design Sprint eignet sich für digitale Projekte aller Art – von der Neukonzeption einer Anwendung über Relaunches bis hin zur Umfangsbestimmung großer Feature-Releases. Ebenso eignet er sich für spezielle Fachanwendungen, bei denen Unternehmen und Nutzer sehr spezifische Use Cases haben.

Auch bei der Erstellung oder Konkretisierung eines Zielbildes, beispielsweise bei zu unkonkret formulierten Epics oder User Stories in agilen Projekten, kann der Design Sprint von Nutzen sein.

Next Level: Information Experience Sprint

Diese Ausbaustufe des Design Sprints wurde gemeinsam von Fischer Information Technology und T-Systems Multimedia Solutions entwickelt. Dabei werden Unternehmen darin unterstützt und angeleitet, Potentiale von digitalen Produkten, basierend auf den vorliegenden Unternehmensdaten verschiedener Typen und Touchpoints, auszuschöpfen.

Dazu wird eine angepasste Design Sprint Methode, wie sie von Google und AJ-Smart bekannt ist, genutzt.

Im Rahmen des Sprints wird ein realer codebasierter Prototyp erstellt, der über Scribbles oder klickbare Design-Mockups weit hinausgeht. Die Einbindung prototypischer Daten Ihres Unternehmens macht diese für die Produktvision in einem Web-Prototypen verfügbar!

Sie erhalten als Bonus nicht nur Impulsvorträge und spezifische Beratung, wie Sie künftig bei der Entwicklung weiterer Lösungen durch konsolidiertes Brand Design und vorgefertigte Module einer Pattern Library Entwicklungsaufwand sparen. Sondern optimieren auch das Nutzungserlebnis und die Usability für Ihre Kund:innen dank nutzerzentrierter Methoden!

Zusammengefasst: Der Information Experience Sprint erweitert den klassischen Design Sprint um die drei Komponenten “Anbindung von Echtdaten”, “cloudbasierter Prototyp” und “Design Management” und bietet somit einen einzigartigen Mehrwert in der Produktdarstellung.

Dank modernster Methoden und Standards in wenigen Tagen von der digitalen Vision zum Produkt:

Roadmap zum Design Sprint

Für wen eignet sich der Information Experience Design Sprint?

  • Für Startups, Konzerne, Innovationsabteilungen, Marketiers, IT, Business Development – für alle, die digitale Produkte und Services in kurzen Intervallen und möglichst budget-sicher entwickeln wollen
  • Für Unternehmen mit verteilten Daten und unkonsolidierten Quellsystemen
  • Für Brand Experience Verantwortliche und Marketiers mit heterogenen Touchpoints und Prozessen entlang der Customer Journey

Neugierig? Dann erfahren Sie mehr dazu an unserem Information Experience Day zu diesem Vorgehensmodell und nutzen die Möglichkeit, mit unseren Experten in Kontakt zu treten. Sie erwartet dort am Donnerstag den 10.06.2021 von 13:00 bis 16:00 Uhr ein bunter Mix aus Vortrag, Produktvorstellung, interaktivem Workshop und Diskussion.

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